Ärzt*innen wollen Telemedizin – Was braucht es dafür?

8. Dezember 2022

Der Großteil der Ärzteschaft ist überzeugt vom Nutzen digitaler Versorgungsangebote. Allerdings bieten bislang wenige Ärzt*innen Telemedizin in der Praxis an. Was braucht es für diesen Schritt? Als Partner mit Know-how und Services hilft SHL, Telemedizin in die Versorgung zu bringen.

Unter Ärzt*innen nimmt die Akzeptanz für digitale Gesundheitstools deutlich zu. Eine Studie der American Medical Association (AMA) mit mehr als tausend US-amerikanischen Mediziner*innen beeindruckt: Allein im Jahr 2022 stieg die Offenheit in den USA von 85 auf 93 Prozent. Besonders die Fernbehandlung gewinnt in den Vereinigten Staaten an Akzeptanz und wird im Versorgungsalltag vielfach eingesetzt. Auch gegenüber dem Telemonitoring zeigen sich die Ärzt*innen in der Befragung der AMA immer offener. Allerdings zeigen die Ergebnisse: In den USA wird Telemonitoring trotz hoher Akzeptanz von allen Tools am wenigsten genutzt wird. Woran liegt das? Die Forscher*innen vermuten strukturelle Hürden, die Ärzt*innen bei der Umstellung hemmen.

Telemedizin – hohe Akzeptanz, wenig Angebot

Ähnlich ist die Situation in Deutschland. Hier sind 74 Prozent aller Praxen aufgeschlossen gegenüber digitalen Innovationen, so das PraxisBarometer Digitalisierung 2021 der KBV. Der Großteil der Ärzteschaft ist von den Vorteilen überzeugt, zum Beispiel vom Nutzen der Videosprechstunde für die langfristige Betreuung chronisch kranker Patient*innen. Allerdings nutzen erst 37 Prozent der Praxen überhaupt die Videosprechstunde, zeigt das PraxisBarometer Digitalisierung 2021. Auch das Telemonitoring wird noch wenig genutzt. Der DAK Gesundheitsreport 2021 zeigt: Unter den Erwerbstätigen haben weniger als drei Prozent das Telemonitoring jemals in Anspruch genommen. Welche Gründe hat es, dass trotz sehr hoher Akzeptanz noch wenige Ärzt*innen Telemedizin anbieten? Was Praxen an der Umsetzung von Telemedizin hindert, sind unter anderem der Umstellungsaufwand und Technik-Probleme. Beispielsweise ist es für das Telemonitoring notwendig, vorab Anträge auszufüllen und sich mit den Messgeräten vertraut zu machen. Hier kann organisatorische und technische Unterstützung, welche die Umstellung auf Telemedizin erleichtert, einen wichtigen Beitrag leisten.

Ärzt*innen verdienen starke Partner

Die Zahlen in den USA und auch in Deutschland machen klar: Viele Ärzt*innen sind von den Vorteilen der Telemedizin überzeugt – trotzdem ist das Angebot bislang gering. Was braucht es also, damit digitale Tools den Weg in die Versorgung finden? Für die komplexen Angebote braucht es vor allem einen starken Partner an der Seite, welcher die Umstellung erleichtert. Als Partner mit über 20 Jahren Know-how hilft SHL, Telemedizin in die Versorgung zu bringen. So setzt sich SHL mit dem Angebot telecor dafür ein, das Telemonitoring für Menschen mit Herzinsuffizienz voranzutreiben. SHL unterstützt Partner von der Antragsstellung bis hin zur technischen Umsetzung – für eine bessere Versorgung per Telemedizin!

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